Vergleich stahlbus Entlüftungsventil zu anderen Produkten

Vergleich zur herkömmlichen Entlüftungsschraube

Konstruktionsfehler EntlüfternippelDas geöffnete Gewinde der herkömmlichen Entlüfterschraube ist nicht (!) dicht. Deshalb wird durch das Gewinde beim Entlüften/Befüllen immer Luft gezogen, weshalb der Einsatz von Unterdrucksystemen (Vakuumpumpen) nur unzureichend funktioniert und Bremsflüssigkeit durch das Gewinde austreten kann.

Durch das ständige Auf- und Zudrehen der herkömmlichen Entlüfterschraube wird das Aluminium-Gewinde im Bremssattel so stark beansprucht, dass es sich im Laufe der Zeit immer mehr aufweitet. Schlimmstenfalls ist irgendwann der Bremssattel defekt. Das passiert insbesondere im Rennsport.

 

 


DassStahlbus-Entlüftungsventil wird einmal in den Bremssattel eingeschraubt und verbleibt dort. Da beim Entlüften und Befüllen nur das Oberteil des Ventils gelöst wird, gibt es keinen Verschleiß mehr am Gewinde im Bremssattel.
Durch den eingebauten O-Ring ist das stahlbus-Entlüftungsventil nach außen hin immer dicht. Nach dem Befüll- oder Entlüftungsvorgang wird das Oberteil mit dem Unterteil fest verschraubt und dichtet das System zuverlässig ab (die Kugel kann sich dann nicht mehr bewegen).

 

Vergleich zu einem Schlauch mit Rückschlagventil am Ende

Dieses System beseitigt nicht das Problem dort, wo es entsteht. Da das Gewinde der herkömmlichen Entlüfterschraube immer noch undicht ist (da die Entlüfterschraube ja trotz Ventil einmal geöffnet werden muss), wird auch nach wie vor Luft in das Bremssystem über das undichte Gewinde im Bremssattel gezogen. Außerdem ist beim Entlüften nicht zu erkennen, ob die Luftblasen im Schlauch aus dem Bremssystem stammen, oder über das Gewinde "mitgerissen" wurden.

Wesentlicher Nachteil aber ist die Tatsache, dass in dem Schlauch beim Pumpen ein Überdruck aufgebaut wird, der häufig dazu führt, dass der Schlauch von der Entlüfterschraube abspringt und die dann heraussprudelnde Bremsflüssigkeit die gesamte Umgebung verschmutzt. Die angebliche Möglichkeit, den Gegendruck des Rückschlagventils einzustellen, funktioniert nur sehr unzureichend.

Der Einsatz von Unterdrucksystemenen (Vakuumpumpe) ist bei diesem System nicht möglich. Damit wird das Neubefüllen von Bremssystemen - z.B. nach Umbau auf Stahlflex - nicht unterstützt.


Das stahlbus-Entlüftungsventil greift das Problem an der Stelle an, wo es entsteht. Die Abdichtung erfolgt über einen O-Ring unmittelbar am Bremssystem. Der Einsatz von Unterdrucksystemen ist vollständig unproblematisch und ermöglicht wegen der Dichtigkeit in kürzester Zeit ein Befüllen des Bremssystems, selbst ohne teuere Vakuumpumpen. Die simple und preiswerte stahlbus Vakuum-Befüll- und Entlüftungshilfe reicht völlig aus.

 

Vergleich mit dem Speed Bleeder

Dieses System aus den USA ist ein Rückschlagventil, das an Stelle der herkömmlichen Entlüfterschraube eingesetzt wird und auf den ersten Blick das gleiche tut, wie die Stahlbus-Entlüftungsschraube. Die Unterschiede werden jedoch im Betrieb erkennnbar. Das Gewinde wird durch eine Dichtpaste abgedichtet, die ggf. erneuert werden muss, um die Probleme der herkömmlichen Entlüfterschraube zu minimieren.

Die Rückschlagfunktion wird durch eine eingelegte federbelastete Kugel erreicht. Das dient dem Entlüften durch Pumpen.


Dagegen ist bei dem stahlbus-Entlüftungsventil die Kugel in einen Käfig eingesetzt. Damit kann sie aktiv durch Aufschrauben des Oberteils um zwei Umdrehungen vom Dichtsitz abgehoben werden. Somit ist auch der Einsatz von Unterdruck- (Vakuumpumpen) und Überdrucksystemen problemlos möglich. Trotzdem dichtet der O-Ring das gesamte System nach außen hin zuverlässig und dauerhaft ab.

Grundsätzliches:

Nur das stahlbus-Entlüftungsventil vereint alle Vorteile in einem System:

  • Absolut dicht durch O-Ring.
  • Zuverlässige Rückschlagfunktion, dadurch Einmannbedienung.
  • Einsatz von Unterdruck- und Überdrucksystemen möglich.
  • Verschleiß des Gewindes im Bremssattel wird verhindert.
  • Einsetzbar für alle hydraulische Systeme wie z.B. Bremsen und Kupplungen.